Die Geschichte vom Dominostein

fotolia, Veronika Trofer

Es war einmal ein Dominostein, der stand immer als letzter in der Reihe. Alle anderen standen vor ihm und er wurde immer wieder von hinten angeschubst und fiel um. Nie wusste er, wann der Schlag kommt oder von wem. Er fühlte sich hilflos ausgeliefert.

Eines Tages wurde es ihm zu viel: Er konnte das nicht mehr aushalten. Er wollte das nicht mehr aushalten. So beschloss er aus der Reihe zu treten: Er wollte kein Dominostein mehr sein, der einfach immer umgeschubst wurde!

 

Er machte sich auf den Weg ins Land Woandershin, von dem er nicht wusste, wo es war, noch, wie er es finden konnte, noch, wie lange es dauern würde, bis er dort ankommen würde. Eines Tages fand er eine Landkarte und entdeckte darauf den Weg, der ihn in das Land Woandershin bringen würde, den Weg des Herzens. Nun wusste er, wo er hingehen und was er finden wollte. Er ging also beherzt weiter und kam zum Ozean der Sehnsüchte. Er tauchte ganz in ihn ein, ließ sich umhüllen, schöpfte Kraft aus ihm und tauchte gestärkt und ermutigt daraus auf. Und als er auftauchte, sah er das Land Woandershin vor sich liegen und es war nun nicht mehr das Land Woandershin sondern das Land Dorthin. Er ging nun die letzten Schritte und dann trat er in das Land Dorthin ein. Und als er die Grenze überschritt, entdeckte er, dass in Land dorthin überall Freude war und an vielen Stellen Geschenke für ihn versteckt waren. Er öffnete ein Geschenk nach dem anderen und freute sich riesig darüber, was er fand: alle seine Herzenswunschgefühle. Und er wusste, dass seine Herzenswunschgefühle nun für immer in ihm wohnen würden. Er fühlte eine ganz neue Kraft in sich.

 

Und er beschloss, sich auf den Weg zu den anderen Dominosteinen zu machen, er musste ihnen davon erzählen wie toll es in dem Land Dorthin war! Als er bei den anderen Dominosteinen ankam, sah er, dass sie ihn schon erwartet hatten. Sie standen noch immer in Reih und Glied, ordentlich ausgerichtet - aber sie blickten ihn an, denn sie spürten, dass er anders geworden war. Und wie sie ihn sie anblickten und er sie anblickte, spürte er seine neue Kraft in sich. Er erzählte ihnen von dem Land Dorthin und sie staunten und bewunderten ihn und wollten auch so sein wir er und unbedingt in das Land Dorthin gehen. Und schwups! gab er ihnen einen kleinen Stupser und war nun zum Stein des Anstoßes geworden.

 

Für Anna

Bist du der Wind?

In einem Buch aus der Bibliothek fand ich einen Zettel, den eine vorherige Leserin dort vergessen hatte. - Vielleicht für mich? Auf diesem Zettel steht: "Ich richte mich nicht nach dem Wind... Ich bin der Wind! Was für ein inspirierender Satz!

Wenn ich an Wind denke, dann sprudelt mein Hirn gleich los mit verschiedensten Assoziationen: Windrichtung, Sturm, Windstille, "sein Fähnchen in den Wind hängen", "aus welcher Richtung bläst der Wind den heute". in den meisten dieser Assoziationen blitzt das Thema Bewegung auf.

Und mir fällt di erste Strophe von Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Am Turme" ein:

 

"Ich steh auf hohem Balkone am Turm

Umstrichen vom schreienden Stare

Und lass gleich einer Mänade den Sturm

Mir wühlen in flatternden Haare;

O wilder Geselle, o toller Fant

Ich möchte dich kräftig umschlingen

Und, Sehne an Sehne, zwei Schritte vom Rand

auf Tod und Leben dann ringen."

 

Wie viel Kraft darin steckt. Was für ein kompromissloser Ausdruck eines Wunsches nach Freiheit und Leben.

 

Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Neuanfangs. Alles erwacht zum Leben, allles sprießt und beginnt zu blühen. Lässt du dich anstecken davon? Wahts du auch Neuanfänge?

 

Aus welcher Richtung bläst der Wind in deinem Leben? Und ist das noch die richtige Richtung? Willst du bleiben, wo du bist? Oder wirst du der Wind und änderst deine (Aus)Richtung? Willst du deinem Leben eine neue Richtung geben? Vielleicht magst du dir den Wind zum Freund machen. Und von seiner Idee der Bewegung etwas für dich mitnehmen und losgehen:

Wie willst du dich fühlen in deinem Leben?Wie willst du dich fühlen, wenn du sprichst, kommunizierst oder in der Öffentlichkeit redest? Sich gut zu fühlen ist die primäre Intention.

GElassen durch die Weihnachtszeit: Atme.

Geht es dir auch so? Das Jahr scheint wie im Fluge vergangen zu sein.Und plötzlich sind wir mittendrin in der Advents- und Vorweihnachtszeit.

Eigentlich eine Zeit für Besinnlichkeit und Zeit für Muße - 

aber wie oft ist es gerade andersherum.

 

Damit du in dieser vielleicht etwas stressigen Zeit immer weider mal etwas zur Ruhe kommen kannst, hier eine kleine Übung zum Durchatmen, die dich sofort ruhiger und gelassener werden lässt:

 

Schließ deine Augen. Leg eine Hand auf's Herz und versetz dich an einen Ort, der für dich Ruhe bedeutet. Atme tief in den Bauch. Lass den Atem einströmen, während du innerlich bis 5 zählst. Dann halt inne und zähle wieder innerlich bis 5. Lass den Atem ausströmen und zähle dabei erneut innerlich bis 5. Dann halte inne, bis dein Körper einen neuen Atem holen will.

Mach das mindestens über 5 Atemzüge oder so lange, wie es dir guttut und du merkst, dass Entspannung und Gelassenheit in dich einziehen.

 

Und hier noch mein Profitipp für dich:

Diese Übung eigent sich perfekt, um Lampenfieber oder Nervosität, die du z.B. vor einer Sprechsituation hast, zu bekämpfen.

Begeisterung ist der Schlüssel zu...

Wie schaffst du es, dass die Menschen dir zuhören?

 

Nicole hat mir geschrieben:

 

„Liebe Jenny, ich habe einen Kurs gemacht. Diese Woche hat sehr viel in mir bewegt, so dass mir meine Freunde seither, wann immer ich von dem Kurs erzähle, an den Lippen hängen und ich so lebendig reden kann, dass ich fast schon von mir selbst beeindruckt bin. Das hat mir gezeigt, was die Begeisterung für ein Thema ausmachen kann.„ Nicole S.

Danke Nicole!

 

Wollen wir eine Brücke schlagen zwischen dem, was wir in uns tragen und was wir geben wollen und den Menschen, für die es ist, dann ist Begeisterung der Schlüssel dafür. Sie ist die Antriebsenergie. Wenn diese Energie frei und von Herzen durch deinen Hals und deinen Körper fließt, dann bringt sie deine Stimme zum Strahlen und deine Rede wird lebendig. Deine Innenwelt (innere Stimme) und dass du deine Zuhörer erreichst mit deiner hörbaren, äußeren Stimme schwingen leicht und einfach zusammen und finden einen Ein-Klang. Und das spüren die Menschen, die uns zuhören.

 

Und wir spüren es auch: Wir werden wahrgenommen. Fühlen uns gesehen. Du wirst gesehen.

 

Aber warum halten wir uns oft beim Sprechen zurück? Wir halten uns zurück, weil wir Angst haben, abgelehnt zu werden. Oder aber unsere eigene Begeisterung bleibt uns im wahrsten Sinne des Wortes im Halse stecken. Weil wir denken oder gesagt bekommen haben, dass wir uns nicht in den Vordergrund drängen sollen.

 

Und dabei ist das genau das, warum wir die Menschen anziehen und sie zu uns kommen: Wenn sie hören und wahrnehmen können, dass wir von dem, was wir tun, begeistert sind. Dann glauben sie dem Potenzial in uns und den Qualitäten, mit denen wir sie unterstützen können.

 

Wenn du die Angst vor Ablehnung überwinden willst, verbinde dich auf diesen drei Ebenen: mit deinem Herzen, mit deinem Herzensanliegen und mit den Menschen, die dir zuhören. Und dann sprich einfach. Dann erklingt deine verbundene wunderschöne Stimme, die dein Licht in die Welt trägt.

Glaub an dich und entfache dein Licht. Lass alte Glaubenssätze, die nicht von dir stammen, hinter dir. Lass dein Licht in die Welt strahlen, so dass deine frei aus dir erklingende Rede die Verbundenheit mit den Herzen und den Hirnen der Menschen erschafft.

 

Und plötzlich hört dir jeder zu.

Begeisterung ist der Schlüssel dazu.

Stille erschafft Fülle


Immer wieder geschieht es, dass wir aus der Ruhe kommen oder jemand uns aus der Ruhe bringt.
Dann passiert es schnell, dass wir nicht mehr bei uns sind, manchmal regelrecht außer uns. Wir spüren uns nicht mehr gut. 
Was macht das mit unserer Stimme? Zum einen hören wir unsere wahre innere Stimme nicht mehr. Und unsere hörbare Stimme, mit der wir uns im Außen verständigen, fühlt sich entfernt vom Körper an, klingt eng, hoch, schwach oder leise - und drückt nicht aus, was wir sagen wollen und wer wird sind.
Wenn wir so außer uns sind, dann fühlt es sich trotzdessen manchmal wie Fülle an. Diese Fülle ist oft z.B. in unserem Kopf: Es redet sehr viel. Das, was da ist, ist aber vielleicht nur das Geplapper unserer vorder-gründigen inneren Stimmen. Sie machen sich in uns breit und reden andauernd in uns, "dass schon alles in Ordnung ist und wir nur so weitermachen sollen, dass unser Leben gefüllt ist". Manche dieser Stimmen wären ziemlich laut - wenn wir sie denn hören würden.
Oftmal nehmen wir sie aber gar nicht bewusst wahr.
Vor einigen Jahren gab es eine Ausstellung von Kinderbuch-illustrationen. Ein Buch, und vor allem die Zeichnungen, haben mich sofort begeistert: "Hausmonster. Ein Bestimmungsbuch für die ganze Familie" von Stanislav Marijanovic. Einige der liebevoll gezeichenten und beschriebenen Monster kennen sicherlich nicht nur Eltern bei ihren Kindern. Da gibt es neben "Raffgiero Gebdirnix", "Letz Petz Fetz" und "Che Dragee" auch die "Späte Käthe - Das Monster des Zuspätkommens" und "Upp Sala - Das Pannenmonster" sowie die gefürchteten "Zuckerzombies". Meine Lieblingsillustration ist "Ambi Valente - Das-ich-kann-mich-nicht-entscheiden-Monster".
Manchmal kommen mir meine inneren Schwätzer wie solche Monster vor.
Kennst du deine inneren Monster, kennst du das Geschwätz deines Kritikers oder Zweiflers?
Es ist Zeit, diese Stimmen zur Ruhe zu bringen. Damit du dich spüren kannst. Damit deine innere Stimme für dich wahrnehmbar wird. Und sie dich im Außen spiegelt. Damit du für die Menschen mit deinem Sein im Außen hörbar bist.
Stille ermöglicht, dass wir zu uns kommen.
Stille erst macht es möglich, dass wir unsere innere Stimme hören.
Wenn wir wissen, wie wir zu Ruhe finden können und wie wir es ruhig in uns werden lassen können, dann weiß unser Inneres den Weg zu sich selbst. Wir hören unsere innere Stimme wieder. Und sie verbindet sich mit unserem Ausdruck, mit unserer in der Welt hörbaren Stimme.
Fülle entsteht aus dieser Stille. Diese Stille erschafft deine Fülle.
Inspiration
Was bedeutet für dich Fülle? Wie findest du in die Stille?
Nimm dir einen Moment Zeit, schaff den Raum, dass es um dich herum still werden kann.
Lass dich von deinem Atem zu dir und zur Ruhe bringen.
Höre, was es in dir redet. Wer spricht da? Eines deiner inneren "Monster"?
Was sagt es dir? Bringt es einen Glaubenssatz zum Vorschein?
Jetzt: Einatmend zähle bis sechs.
Behalte den Atem bei dir, während du wieder innerlich bis sechs zählst.
Entlass ihn über sechs Zählzeiten aus dir. Die innere Pause entsteht, sie dauert an, bis du wiederum still bis sechs gezählt hast.
Allmählich werden die vordergündigen Stimmen ruhiger.
Spürst du die Stille in dir?
Nimm wahr, welche Stimme aus der Stille entsteht und was sie dir sagt.
Vielleicht formt sich ein neuer Glaubenssatz in dir, der verbunden ist mit deiner wahren Identität.
Sprich ihn aus. So lange, bis du dir selbst glaubst.
Hörst du die neue Fülle, die aus dieser Stille entsteht?
Merkst du, wie deine physische Stimme klingt? Sie nimmt ganz andere Räume in dir ein.
Öffne die Augen und sprich deinen neuen Glaubenssatz in die Welt.
Aus der Stille entspringt deine innere Fülle getragen in die Welt durch deine reiche Stimme.

 

TERMINE

19. + 20. 4. 2018 

 

Stimmheldin

Modul I

 

SICH.HÖREN.LASSEN.

Betritt deine Bühne und sprich deine Message kraftvoll in die Welt

 

Frankfurt a.M.

 

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24. + 25. 5. 2018

 

Stimmheldin

Modul II

 

DEINE.STIMME.(be)STIMMT.

Aus der Kraft deiner Herzensstimme heraus sprechen

 

Frankfurt a.M.

 

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21. + 22. 6. 2018

 

Stimmheldin

Modul III

 

EINFACH.GUT.SPRECHEN.

Dein Publikum mit der Strahlkraft deiner Worte berühren

 

Frankfurt a.M.

 

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Stimmheldin

Modul I

27. + 28. 9. 2018

Frankfurt a.M.

 

Stimmheldin

Modul II

25. + 26. 10. 2018

Frankfurt a.M.

 

Stimmheldin

Modul III

22. + 23. 11. 2018

Frankfurt a.M.

 

 

HIER:

Alle Termine bis Jahresende  

 

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